Wagner will in Berlin umstellen, Keller blickt auf seine Zeit in Köln zurück
Der Tag im Überblick
Neu am Morgen: Der frühere Geschäftsführer Christian Keller hat sich in einem Interview zu seiner Zeit beim FC geäußert. Er nennt die Transfersperre den Hauptgrund für den Abstieg 2024, sieht in ihr finanziell aber eine Hilfe für die Sanierung. Spitzenverdiener habe man wegen der neuen Gehaltsobergrenze gezielt auf den Transfermarkt gesetzt und verkauft. Sportlich bleibt der Blick auf das Auswärtsspiel bei Union Berlin am Sonntag um 15.30 Uhr gerichtet.
Neu am Abend: Trainer René Wagner kündigt für das Spiel bei Union Berlin am Sonntag um 15.30 Uhr Änderungen an der Startelf an, obwohl der FC im Pokal 5:0 gewann. Im Training mussten sich zuvor sichere Spieler wieder mehr anstrengen, weil Konkurrenten Druck machen. Innenverteidiger Joel Schmied hat nach zwei Spielen ohne Gegentor eine Einsatzzusage, was Luka Lochoshvili auf die Bank rücken dürfte. Malek El Mala ist als klarer Neuner im Kader, solange Ragnar Ache, Thijs Dallinga und Imad Rondic fehlen. Am Samstag um 13 Uhr empfangen die FC-Frauen RB Leipzig im Pokal.
Neu am Mittag: Nach dem Freitagstraining steht fest, dass Ragnar Ache auch bei Union Berlin fehlt. Die Muskelverletzung braucht mehr Vorsicht, als Rückkehrtermin gilt das Heimspiel gegen Leverkusen. Dazu droht dem FC in Köpenick die 17. sieglose Auswärtspartie in Folge in der Bundesliga, was den Negativrekord von 2003/04 einstellen würde. Im Training waren neben Malek El Mala auch U21-Mittelfeldspieler Gil Neves bei den Profis dabei.
Neu am Vormittag: Vor dem Ligaspiel am Sonntag um 15.30 Uhr bei Union Berlin rückt Malek El Mala in den Blick. Nach vier Wochen ohne Verletzung könnte er erstmals gemeinsam mit Bruder Said im Spieltagskader stehen, wie zuletzt die Allofs-Brüder 1987 in Berlin. Union steckt tief in der Krise, und TV-Legende Béla Réthy tippt auf einen Kölner Sieg.
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Keller im Rückblick: Transfersperre als Abstiegsgrund, Spitzenverdiener gezielt verkauft
Der frühere FC-Geschäftsführer Christian Keller hat in einem Interview mit „The Beautiful Business“ auf seine Kölner Zeit zurückgeblickt. Die Transfersperre sei der Hauptgrund für den Abstieg 2024 gewesen, weil der Klub im Winter nicht reagieren konnte. Finanziell habe sie die Sanierung aber unterstützt und den FC zum Einsatz junger Spieler gezwungen. Keller sagt, die Gehaltsobergrenze habe mehr als 50 Prozent unter dem früheren Spitzengehalt gelegen. Weil bestehende Verträge sich nicht ändern lassen, seien die Spitzenverdiener auf den Transfermarkt gesetzt und verkauft worden. Zum Sommer 2025 sei der Verein vollständig saniert gewesen, wovon nun Thomas Kessler und Tim Steidten profitierten.
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