· aktualisiert 22:00 Uhr

Vor Frankfurt: Der FC wartet seit Januar auf ein Spiel ohne Gegentor

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Der Tag im Überblick

Vor dem Auswärtsspiel am Freitag um 20:30 Uhr bei Eintracht Frankfurt gehen beide Seiten selbstbewusst, aber angespannt in die Partie: Frankfurts Trainer Adi Hütter hat nach dem 0:6 in Leipzig den freien Tag gestrichen und kündigt an, der FC habe „Blut geleckt“, man müsse beißen, kratzen und zwicken. Beim FC rückt nach der Pressekonferenz von René Wagner die Personallage in den Blick: Rav van den Berg fehlt mit einer Muskelverletzung, Alessio Castro-Montes kehrt in den Kader zurück, im Mittelfeld sollen nach Skhiris Ausfall Tom Krauß und Isak Jóhannesson spielen. Hinten links bleibt das Duell zwischen Borna Sosa und Gideon Mensah offen, vorn ist Linton Maina mit einem Tor und zwei Vorlagen bester Scorer.

Nach den Ausschreitungen im Derby meldet sich das Fanprojekt Fans1991 mit einem offenen Brief zu Wort und wehrt sich gegen die Kritik der Polizeigewerkschaft: Es brauche eine sachliche Aufarbeitung auf allen Ebenen statt vorschneller Schuldzuweisungen, wer Gefährliches ins Stadion bringe, müsse aber persönlich einstehen.

Auch Ex-Kapitän Jonas Hector blickt in seinem Podcast auf das Derby zurück: Er sei froh über den Sieg, hätte sich das Zittern am Ende aber gern gespart. Bei Said El Mala vermisst er in manchen Szenen die richtige letzte Entscheidung, sonst fielen zwei, drei Tore mehr. Das Siegtor hätte er laufen lassen.

Trainer René Wagner sendet mit seinen Derby-Entscheidungen ein Signal an den Kader: Borna Sosa und Isak Jóhannesson standen wegen guter Trainingsleistungen in der Startelf, Imad Rondic wurde nach seiner Ausbootung zurück in den Kreis der Mannschaft geholt. Ob daraus ein Prinzip wird, entscheidet sich laut come-on-fc an Spielern wie Jan Thielmann und Luca Waldschmidt, deren Fleiß bisher folgenlos bleibt. Am Mittwoch um 14 Uhr gibt Wagner vor dem Spiel in Frankfurt seine Pressekonferenz.

Vor dem Auswärtsspiel am Freitag um 20:30 Uhr bei Eintracht Frankfurt rückt die Defensive in den Blick: Seit 20 Pflichtspielen hat der FC kein Spiel mehr ohne Gegentor beendet, unter Trainer René Wagner gelang es in 13 Spielen nie. Der Vereinsrekord von 21 Bundesligaspielen ohne weiße Weste aus dem Jahr 2020 wäre mit Frankfurt und dem folgenden Spiel gegen Schalke eingestellt.

Vizepräsident Ulf Sobek stärkt nach dem Derbysieg Trainer René Wagner und kündigt an, im Winter den Transfermarkt zu sichten, nachdem Thijs Dallinga mit einem Kreuzbandriss bis ins Frühjahr und Ragnar Ache mit einer Muskelverletzung ausfallen. Zum Ausfall von Ellyes Skhiri erinnert die Rundschau an Jonas Hector, dessen Syndesmoseriss 2017 den FC in eine Krise stürzte. Der Derbysieg beendete zudem eine knapp zweieinhalb Jahre alte Serie von Niederlagen gegen Tabellenletzte.

Der Ausfall von Ellyes Skhiri ist konkreter geworden: Laut t-online hat er einen Syndesmosenriss und fehlt rund drei Monate, bis zum Start der Rückrunde. Sportchef Thomas Kessler plant keine Verpflichtung eines vertragslosen Spielers, im Mittelfeld soll Tom Krauß gemeinsam mit Isak Jóhannesson übernehmen. Weiter geht es am Freitag um 20:30 Uhr bei Eintracht Frankfurt.

Gladbachs Präsident Rainer Bonhof geht nach dem Derby mit den eigenen Fans ins Gericht: Er zeigt sich fassungslos über das Verhalten einiger Anhänger im Gästeblock und spricht von verratenen Werten des Vereins.

Beim Siegtorschützen Said El Mala bleibt eine Szene aus der 57. Minute hängen, in der er statt querzulegen selbst abschloss. Trainer René Wagner will daran arbeiten, dass El Mala mehr auf Mitspieler achtet. Zugleich rückt die Besetzung links hinten in den Blick, denn Borna Sosa durfte im Derby erstmals von Beginn an spielen.

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7 Quellen dieser Ausgabe

Die Meldungen 7

Spiel

20 Pflichtspiele ohne Zu-null-Spiel: Dem FC droht in Frankfurt der Negativrekord

Der 1. FC Köln wartet seit Januar auf ein Spiel ohne Gegentor, inklusive DFB-Pokal sind es 20 Pflichtspiele. Unter Trainer René Wagner blieb das eigene Tor in 13 Spielen nie sauber, es fielen 27 Gegentore. In den ersten fünf Bundesligaspielen kassierte der FC zehn Treffer, vier davon nach Standards. Der Vereinsrekord von 21 Bundesligaspielen am Stück ohne weiße Weste aus dem Jahr 2020 wäre eingestellt, wenn es auch in Frankfurt am Freitag und danach gegen Schalke nicht klappt. Come-on-fc sieht Lochoshvili und Simpson-Pusey in der Innenverteidigung gesetzt, hinten links duellieren sich Mensah und Sosa.

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Kader Nachgetragen 10:00 Uhr

Wagner belohnt Trainingsfleiß: Sosa, Jóhannesson und Rondic als Signal an den Kader

Mit Borna Sosa und Isak Jóhannesson in der Derby-Startelf sowie der Rückkehr von Imad Rondic in den Kreis der Mannschaft setzt Trainer René Wagner nach Einschätzung von come-on-fc ein Zeichen: Wer im Training überzeugt, kann seine Rolle verändern. Wagner sagte nach dem 2:1 gegen Gladbach, Trainingsleistungen müsse man belohnen; Sosa habe in der Länderspielpause drei starke Wochen gehabt, Gideon Mensah war mit Ghana unterwegs. Zugleich spielten taktische Gründe eine Rolle, Wagner wollte offensiver auftreten. Offen bleibt, ob das Prinzip für alle gilt: Der fleißige Jan Thielmann und Luca Waldschmidt spielen bislang kaum eine Rolle.

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Spiel Nachgetragen 14:00 Uhr

Hector: Beim Derby wäre mit besseren Entscheidungen von El Mala mehr drin gewesen

Ex-Kapitän Jonas Hector sagt in seinem Podcast „Schlag & Fertig“, er sei froh über den Derbysieg, das Zittern nach dem 2:1 in der 67. Minute hätte sich der FC aber sparen können. Said El Mala habe in einer Zwei-gegen-eins-Situation den freien Marius Bülter übersehen; mit der richtigen Entscheidung fielen in solchen Spielen zwei, drei Tore mehr. Das Siegtor nach Tom Krauß' Aktion gegen Daiki Hashioka würde Hector laufen lassen, räumt aber ein, er spreche vielleicht aus der FC-Brille. Bülters Tritt mit offener Sohle habe er im Spiel nicht wahrgenommen.

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Spiel Nachgetragen 16:23 Uhr

Wagner vor Frankfurt: Aus dem Derbysieg „viel Mut ziehen“

Vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Freitag um 20:30 Uhr setzt Trainer René Wagner auf Rückenwind aus dem Derbysieg. Er erwartet zugleich eine Wiedergutmachung der Eintracht nach deren 0:6 in Leipzig. Der FC wartet seit dem 1:0 in Hoffenheim am 3. Oktober 2025 auf einen Auswärtssieg. Zu Ellyes Skhiri, der wegen einer Sprunggelenkverletzung monatelang fehlt, sagte Wagner, er hoffe auf eine Rückkehr Anfang nächsten Jahres.

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Verletzungen Nachgetragen 18:00 Uhr

Nach Skhiris Ausfall: Krauß und Jóhannesson im Zentrum, Castro-Montes zurück im Kader

René Wagner hofft, dass Ellyes Skhiri Anfang nächsten Jahres wieder eine Option ist, und will beim Reha-Prozess geduldig bleiben. In Frankfurt dürften Tom Krauß und Isak Jóhannesson im Mittelfeld beginnen, erster Ersatzmann ist Paul Okon-Engstler. Der Neuzugang Gil Neves trainierte mit den Profis, gilt aber noch nicht als Kaderkandidat. Alessio Castro-Montes ist nach seiner Muskelverletzung wieder voll im Training und eine Option für Frankfurt.

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Verein Nachgetragen 22:00 Uhr

Derbyfotos in der Schuhschleuse: „Wir wollen uns Erinnerungen schaffen“

Am Geißbockheim hängen seit Mittwoch zwei Fotos vom Derbysieg in der Schuhschleuse, die Spieler vor und nach jedem Training passieren: Die Mannschaft jubelt nach dem Schlusspfiff, das andere Bild zeigt Isak Jóhannesson bei seinem Treffer zum 1:0. Trainer René Wagner erklärt, man wolle sich selbst Erinnerungen an ein gemeinsames Erfolgserlebnis schaffen. Im täglichen Arbeiten will er sich dennoch nicht vom letzten Ergebnis abhängig machen und weder von Euphorie noch von Rückschlägen mitreißen lassen.

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Kader Nachgetragen 22:00 Uhr

Bild: Wagner will El Mala dauerhaft in eine Doppelrolle im Zentrum stecken

Laut Bild will Trainer René Wagner Said El Mala nach dem Derby-Experiment dauerhaft mehr Freiheiten und eine Doppelrolle im Zentrum geben, um seine Torgefahr zu erhöhen. Der Nationalspieler soll damit seine Stärken besser ausspielen können, Wagner mache aus der Not im Sturm eine Tugend. Ob und wie das beim Auswärtsspiel in Frankfurt am Freitag um 20:30 Uhr umgesetzt wird, ist offen; es ist eine Einschätzung der Zeitung.

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Für Kinder erklärt

Der FC vor dem Spiel in Frankfurt

Am Freitagabend spielt der 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt. Das Spiel beginnt um 20:30 Uhr. Der FC hat gerade das Derby gegen Gladbach gewonnen und geht deshalb mit Mut in die Partie.

Frankfurts Trainer Adi Hütter ist dagegen verärgert. Seine Mannschaft hat in Leipzig 0:6 verloren. Er hat deshalb den freien Trainingstag gestrichen. Seine Spieler sollen gegen Köln richtig kämpfen.

Beim FC gibt es Sorgen in der Verteidigung. Seit 20 Pflichtspielen hat die Mannschaft kein Spiel mehr beendet, ohne ein Tor zu kassieren. So lange hat es beim Verein noch nie gedauert. Trainer René Wagner will seinen Verteidigern Zeit geben, damit sie sich besser aufeinander einspielen.

Außerdem fehlen einige Spieler. Rav van den Berg hat eine Muskelverletzung. Ellyes Skhiri hat sich im Derby am Sprunggelenk verletzt und fällt lange aus. Der Trainer hofft, dass er Anfang nächsten Jahres wieder spielen kann. Im Mittelfeld sollen Tom Krauß und Isak Jóhannesson ihn ersetzen.

Gut läuft es bei Linton Maina. Er hat ein Tor geschossen und zwei Tore vorbereitet. Damit ist er der beste Punktesammler des FC. Am Freitag um 20:30 Uhr sehen wir, ob der FC in Frankfurt etwas mitnimmt.

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