Nach dem 5:0 gegen Union: Wagner hat Argumente, aber keine Ausreden mehr

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Am Morgen nach der Pokal-Gala ordnet come-on-fc den Sieg ein: Das 5:0 widerlegt mehrere Kritikpunkte an René Wagner, ist aber noch keine Trendwende, denn in der Liga bleibt es bei acht Punkten aus sieben Spielen. Zugleich setzt der Auftritt einen Maßstab: Wagner kann sich künftig kaum noch darauf berufen, dass mit dieser Mannschaft nicht mehr möglich sei. Die Rundschau beschreibt, wie Joel Schmied und Tom Krauß das Spiel prägten und wie die Mannschaft den Blick sofort auf Sonntag richtete.

Der 1. FC Köln hat Union Berlin im Pokal mit 5:0 geschlagen und steht im Achtelfinale. Said El Mala traf doppelt und bereitete ein weiteres Tor vor, dazu trafen Linton Maina, Isak Jóhannesson und Sebastian Sebulonsen. Nach den „Wagner raus“-Rufen beim 0:0 gegen Schalke sprechen Spieler und Trainer René Wagner von einem Befreiungsschlag. Kommentatoren mahnen aber, dass Union schwach war und die Antwort erst in der Liga bestätigt werden muss: Am Sonntag um 15.30 Uhr spielt der FC erneut bei Union.

Am Tag danach bekam Wagner beim Training Applaus, Marco Rose nahm ihn gegen die Kritik in Schutz, die Fans bleiben aber vorsichtig. Littbarski, zuletzt noch scharfer Kritiker, ruft dem Trainer zu, die Jungs offensiv spielen zu lassen. Beim Pokalabend blieb Malek El Mala erneut ohne Einsatz, was Reporter noch beschäftigt.

Das Achtelfinale steigt am 1. und 2. Dezember, ausgelost wird am Sonntag ab 19.15 Uhr in der ARD-Sportschau, knapp zwei Stunden nach dem Ligaspiel in Berlin.

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Kommentar: Das 5:0 gibt Wagner Argumente, nimmt ihm aber die Ausreden

come-on-fc ordnet den Pokalsieg ein: Das 5:0 habe Kritik an Wagner entkräftet, etwa mit einem xGoals-Wert von 3,1, dem zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor und zwei Toren samt Vorlage der Eingewechselten. Eine Trendwende sei es aber nicht, denn in der Liga stehen weiter nur acht Punkte aus sieben Spielen, aus den Spielen gegen direkte Konkurrenten holte der FC zuletzt nur zwei Zähler. Unnötige Ballverluste, Stellungsfehler und vergebene Chancen gehörten ebenfalls zur Wahrheit. Zugleich habe die Mannschaft einen Maßstab gesetzt und dem Trainer mögliche Ausreden genommen.

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